Denkmal/Gedenkstätte

Offene Pfeilerhalle von 1775

Bekonder Str. 13a, 54343 Föhren

Highlights

  • Barocke Sandsteinkapelle von 1775 mit 7,7 m hohen Pfeilern und geschweiftem Mansarddach in Föhren.
  • Entstanden im Auftrag der Familie von Kesselstatt, entworfen vermutlich von Johann Valentin Thomann oder Johannes Seiz.
  • Barockes Sakralbauwerk mit quadratischem Grundriss und zur Haube gebrochenem Dach – ein Kunstwerk der Epoche.

Tipps

  • Die Offene Pfeilerhalle von 1775 zeigt barocke Architektur mit quadratischem Grundriss und geschweiftem Mansarddach, das als architektonisches Merkmal der Epoche erkennbar ist.
  • Die Kapellenstruktur bietet durch ihre offene Gestaltung eine besondere räumliche Wirkung, die sich durch die Kombination von Sandstein und barocker Formensprache auszeichnet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Historische Pfeilerhalle Föhren – Kulturdenkmal 1775

Die Offene Pfeilerhalle von 1775 in Föhren zählt zu den prächtigsten barocken Bauwerken der Region und besticht durch ihre einzigartige Architektur. Die freistehende Sandsteinkapelle erhebt sich auf einem quadratischen Grundriss und wird von einem geschweiften, zur Haube gebrochenen Mansarddach gekrönt, das dem Bauwerk eine besonders elegante Silhouette verleiht. Mit einer Höhe von etwa 7,7 Metern wirkt die Halle nicht nur monumental, sondern auch lichtdurchflutet, da ihre offene Pfeilerkonstruktion eine harmonische Verbindung von Stabilität und Transparenz schafft.

Entstanden während der großen Bauaktivitäten der Familie von Kesselstatt, gilt die Pfeilerhalle als herausragendes Beispiel barocker Sakralarchitektur. Als mögliche Architekten werden der renommierte Johann Valentin Thomann (1695–1777) oder Johannes Seiz genannt, die beide in der Region bedeutende Werke schufen. Die Kapelle vereint dabei klassische Elemente des Barock mit rokokaleschen Zügen – etwa durch die geschwungenen Linien des Daches und die sorgfältige Verarbeitung des Sandsteins, der dem Bauwerk eine zeitlose Eleganz verleiht.

Besonders auffällig ist die offene Pfeilerhalle selbst, die als Vorhalle oder Portikus fungiert und den Zugang zum eigentlichen Kapellenraum bildet. Die Säulen tragen nicht nur die Last des Daches, sondern strukturieren auch den Raum und lenken den Blick nach innen. Die Kombination aus funktionaler Architektur und künstlerischem Anspruch macht die Anlage zu einem faszinierenden Zeugnis des sakralen Baus im 18. Jahrhundert – ein Ort, der bis heute Besucher in seinen Bann zieht.

Die Offene Pfeilerhalle steht inmitten einer historischen Landschaft, die durch die Bauherrschaften der Adelsfamilie von Kesselstatt geprägt wurde. Als Teil des kulturellen Erbes Föhrens bietet sie nicht nur einen Einblick in die Baukunst der Epoche, sondern auch in die regionale Geschichte. Die harmonische Einbindung in die Umgebung unterstreicht zudem den Wert des Denkmals als stille Zeugin vergangener Pracht – ein Muss für alle, die sich für barocke Sakralbauten und architektonische Meisterleistungen begeistern.

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